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Checkliste für Diagramme, die beim Publikum ankommen

Das Erstellen von Diagrammen ist eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Nach dem Heraussuchen der gewünschten Daten müssen diese so aufbereitet und angeordnet werden, dass anschließend ein Diagramm mit einer klaren Aussage entstehen kann.


Die folgende Checkliste aus PowerPoint aktuell gibt Ihnen dabei Unterstützung.
  • Welche Hauptaussage vermittelt das Diagramm?

    Überlegen Sie als Erstes, welche Aussage Sie mit dem Dia­gramm verfolgen. Reduzieren Sie dann das Datenmaterial konsequent auf die Zahlen und Fakten, die genau diese Aus­sage unterstützen. Formulieren Sie eine wirklich aussagekräf­tige Überschrift.

    Schreiben Sie nicht „Umsätze 2009“, sondern was das Besondere bei den Umsätzen war, also beispielsweise „Umsätze trotz Krise leicht ansteigend“ Sehr gut für die Zu­schauer: Schreiben Sie die „Botschaft“ des Diagramms noch mal unten in einen Kasten – besonders wenn Sie mehrere Dia­gramme nacheinander zeigen.

  • Welche Diagrammart passt am besten?

    Nutzen Sie für Mengenvergleiche Säulendiagramme, bei Rangfolgen hingegen Balkendiagramme. Stellen Sie Anteile in einem Kreis- oder Ringdiagramm dar. Für Entwicklungen über längere Zeiträume oder Trends eignen sich Linien- oder Flä­chendiagramme. Widerstehen Sie der Versuchung, verspielte 3-D-Darstellungen zu wählen. 2-D-Diagramme bringen die Aussage meist besser, weil schnörkellos auf den Punkt.

  • Muss die Größenachse angepasst werden?

    Reduzieren Sie die Größenachse auf die Werteskala, die durch die Daten tatsächlich abgedeckt wird.

  • Welche Farben unterstützen die Diagrammaussage?

    Investieren Sie die Mühe, besonders wichtige Datenpunkte farblich hervorzuheben. Die Zuschauer erkennen damit sofort das Wesentliche. Vergeben Sie für weniger wichtige Daten­punkte beispielsweise zurückhaltende Grautöne.

  • Wie viel Beschriftung braucht das Diagramm und in welcher Größe?

    Eine Schriftgröße ab 14 pt ist auch bei Beamer-Präsentationen gut lesbar. Vergessen Sie nicht, die Dimension der gezeigten Daten anzugeben – also „in Euro“ oder „in Tsd. Euro“ oder „in Stück“. Vermeiden Sie ellenlange Beschriftungen und kürzen Sie diese auf das Wesentliche – beispielsweise „12/09“ statt „Dezember 2009“.

  • Wie kann Bildmaterial unterstützend eingesetzt werden?

    Ein passendes Hintergrundmotiv kann die Wirkung des Dia­gramms verstärken. Bei passendem Bildmaterial können Sie Säulen oder Balken durch passende Bilder ersetzen oder in Liniendiagrammen die Marker durch Produktbilder.

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